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Hey Ihr Lieben, lange nichts geschrieben, tut mir leid. Irgendwie immer was zu tun und Termine gehabt. Nun, da wir ja alle zu Hause bleiben soll, habe ich auch mal wieder Zeit. Die Mädchen betreiben Homeschooling. Und ich nutze die Zeit. Ich weiß nicht, wie es euch im Moment geht. Hier bei uns ist es noch ruhig. Die erste Woche Schule zu Hause klappt soweit gut. Die Große hätte eigentlich Abschlussprüfungen. Mal sehen, wie es weiter geht. Psyhisch alles in Ordnung bisher. Wir sind heilfroh auf dem Dorf zu leben. In einem Haus mit Garten. Da ist die Beschränkung geringer. Aber für Andere ist es leider nicht so. Häusliche Gewalt nimmt zu. Furchtbar der Gedanke daran, dass Familien sich nicht aushalten können. Furchtbar, dass Kinder leiden müssen, oder Frauen oder auch Männer. Es gibt ja in jeden Gesellschaftlichen Ebenen Probleme dieser Art. Das C Virus verlangt viel von uns. Ich sehe es ein wenig, wie Hausarrest von Mutter Natur. „So Kinder alle ab ins Zimmer, Mutti muss aufräumen.“ Für die Natur, für das Klima ist es wunderbar! Was besseres konnte dieser Erde nicht passieren. Und anstatt wir uns aufregen, ärgern, verletzen oder ähnliches sollten wir uns wirklich mal wieder auf das Wichtigste reduzieren. Anschauen, was wir haben, was wir brauchen. Wen wir brauchen. Nicht höher, weiter, schneller… sondern ruhiger, familiär, bodenständiger.

Wie geht eine Mama damit um?

Das wurde ich vorhin gefragt. All das was passiert ist, mit dem Kind, die andauernde Angst. Als Außenstehender ist man schon sprachlos. Aber wie geht eine Mama damit um? Das eine Tochter nicht mehr leben will. Das jedes weitere Problem unsere Leben verändern können, auf eine Weise, die unvorstellbar ist. Meine Antwort? Ein Schulterzucken und die Worte :“ ich habe keine Wahl, es muss weiter gehen. Ich liebe sie beide und werde es ihnen jeden Tag unaufdringlich und ehrlich zeigen / leben. Ich werde versuchen auch an mich zu denken und ein Vorbild sein. Aber die Angst bleibt immer gegenwärtig.“ Und zusätzlich ein „klick“, das die Emotionen manchmal ausstellt

kranke Erde?

man hat mir gesagt, das man Kinder mit Pflanzen vergleichen könnte, die Familie als Erde. Und wenn die Familie, hier die Mama krank ist, dann kann die Pflanze nicht gedeihen und muss in gesunde Erde umgetopft werden.

ich bin verletzt so etwas zu hören. ich bin entsetzt, wie einfach es sich anhört, es aber nicht ist.

dürfen belastete Menschen, also keine Kinder großziehen? Denn die „erde“ ist ja belastet und bringt keine gesunden Pflanzen hervor? kann man das so pauschalisieren? und ist jede traumatisierte Mutter eine schlechte?

wieder suche ich die fehler bei mir… wieder kämpfe ich mit meinen inneren dämonen

Asperger Hochbegabung ADHS

Oh mein Gott. ! meine Kleine bekommt jetzt Ergotherapie. Und da sagte man mir, sie hätte Anzeichen für Autismus. SUPER.. warum man es nicht bestätigt hätte?!. Es ist furchtbar, hin und her.. ja oder nein, oder alles zusammen? Es gibt soo viele Grauzonen. Und eigentlich ist es egal, ich möchte, dass sie glücklich ist. Selbstwert emfindet. und nicht den dunklen Weg wählt, wie Ihre Schwester 😦

Es gibt so viele Artikel über Fehldiagnosen, besonders in den oben genannten Bereichen. Einfach ist es nicht bei Mädchen, im Gegenteil. Da muss man doch vertrauen können. Oder seinem Gefühl trauen? oder der letzten Diagnos? Oder der ersten?Warum sollte eben auch einfach mal was einfach sein?

Hilflos

Hallo ihr Lieben, ihr habt lange nichts gehört. Ich musste ein paar Dinge verarbeiten. Tatsächlich konnte ich es nicht. Kennt ihr das auch? Es sind so viele schlimme Dinge passiert. Alles was ich kann, mich abschalten, nicht fühlen, weg schieben. Immer wenn es aufflammt, das Gefühl, welches auch immer ich weiß was es ist, dann könnte ich auf der Stelle umfallen und sterben. Es überrennt mich. Es ist eine riesige Welle voll Schmerz Schuld Wut und Traurigkeit.

Ich war gestern in der Klinik bei der Therapeutin meiner Großen Tochter. Sie schaute mit diesem Mitleidsblick, und ich wusste, es wird wohl kein gutes Gespräch. Sie sagte:“ Ihre Tochter hat eine Entscheidung getroffen. Sie konnte wählen den gesunden Weg oder den „kranken“. Sie wählt den „kranken“ Weg. Sie will nichts verändern, Sie kann nichts verändern. Wir müssen abwarten, so können wir nicht helfen.“ WHAT? Sie sagte noch, dass wohl nicht Hopfen und Malz verloren sind. Sie glaubt es ist noch genug gesundes in der Großen, dass sie sich irgendwann für den gesunden Weg entscheiden wird. Hoffentlich. Sie ist weiterhin gefährdet, ihr geht es weiterhin schlecht. Aber sie wird wie geplant entlassen, mit der Option, wenn sie denn bereit sein möchte, wieder zu kommen. Auf eine andere Station. DBT Station. Sie ist emotional so instabil, und kann überhaupt nicht perspektivwechseln. Und ich, ich können nichts machen, das ihr wirklich hilft, ich kann nichts richtig machen und nichts falsch. Zu offensichtliche Liebe bedrängt sie und sieht sie als übertrieben und falsch, zu wenig Liebe bestätigt die Große darin nicht geliebt zu sein. Und ich kann einfach nur zugucken, entweder, dass sie sterben will, oder ob sie die Kurve irgendwann bekommt und die Gesunde Glückliche Welt wählt. In beiden Fällen bin ich ohne jeden Zweifel an Ihrer Seite!!!!

Therapieerstgespräche

ich weiß ja nicht, wie es euch so damit geht, aber ich finde es immer etwas befremdlich. Ich weiß ja was ich alles erlebt habe und im mich herum passiert ist. Dafür hatte ich etwas mehr als 40 Jahre Zeit. Aber mein Gegenüber hat keine Ahnung. Nun muss ich also alles erzählen. Wo fängt man am besten an?! Ich dann mit dem: „Was ist den aktuell so los bei Ihnen“ Meine Töchter waren beide dieses Jahr in der Klinik, die Kleine in der Tagesklinik und die Große stationär. Das war vielleicht ein Logistisches ding.. beide gleichzeitig besuchen oder hin und herfahren und die Termine mit Ärzten und Therapeuten. Und dann ist da ja auch noch mein Partner, er ist nicht Vater der Kinder. Die beiden haben jeweils einen anderen. Ja, komplizierte Geschichte. Ich bin schwerbehindert, ( ja sieht man mir nicht an). Ich bin als Kind ohne Darmausgang geboren. Damals war es noch recht unbekannt. Und man hat ein wenig an mir rumgedoktert. Bei 23 Operationen hat meine Mutter auf gehört mitzuzählen. ich denke es waren dann mehr als 30, sonst wüsste ich es, oder meine Mutter früher, als sie mir sagte, sie hat aufgehört zu zählen. Meine letzte OP hatte ich mit 9 Jahren. Ich habe Windeln getragen, durch die ganze Grundschulzeit. Nachts noch bis ich 15 jahre alt war. Im Kindergarten, soweit ich mit erinnere, vielleicht auch etwas vorher hatte ich einen künstlichen Darmausgang. Meine Eltern logen, wenn ich ins Krankenhaus musste, damit ich ins Auto einstieg. Wir würden zu Oma und Opa fahren. Dann luden sie mich ab. Ich war fast durchgängig die ersten 2 lebensjahre im Krankenhaus. Prägezeit war also nicht in der Familie. So fühle ich mich bis heute. Aufgrund meiner Behinderung war nicht klar ob ich Kinder bekommen konnte. Als ich dann mit Anfang 20 trotz Pille danach schwanger war.. und der Frauenarzt zustimmte, dennoch Risikoschwangerschaft, habe ich mich für das Kind entschieden. Es war vielleicht die einzige Chance, jemals. Und das der Vater nutzlos und dumm ist, wusste ich da bereits, wir waren erst 4 Monate ein Paar. Wie krank er und seine Familie ist, war mit allerdings da noch nicht bewusst. Ich zog mit meiner Großen aus. Damals war sie ungefähr 1 einhalb Jahre alt. Ich lernte bald einen neuen Mann kennen. Wir verliebten uns. Er war toll. Wir zogen zusammen. Meine Große entwickelte Auffälligkeiten. Keiner nahm mich und oder sie ernst. Meine Mutter wurde schwer krank. Sie starb das Jahr an Krebs. Ich versank in Trauer. Alleinerziehend mit neuem Partner in Elternzeit, automatisch Hartz4 und der neue kam mit meiner Trauer nicht zurecht. Auch nicht, dass er zahlen musste. Weshalb wir ein Jahr später auszogen. Weil wir nicht komplett von einander los lassen konnten. oder aus Spaß oder langeweile oder Trauer, schliefen wir doch noch einmal mit einander. Während meiner Periode.. und zack.. schwanger. Für mich war klar, beim Verdacht, Abtreibung. Alleinerziehend, kleiner Job.. dann wieder Harz4 .. das geht nicht.. 2 Kinder . Bis genau an diesem Tag mir meine Schwester Ihren Schwangerschaftstest unter die Nase hielt und wir beide am nächsten Tag einen Termin beim Frauenarzt bekamen. Wir waren zeitgleich schwanger. Also wirklich abtreiben? Immer meine Nichte/meinen Neffen sehen? Mit dem Gedanken, mein zweites wäre genauso alt. NEIN.. also zog ich es allein durch. Ohne ok von meiner Familie oder vom Vater und ohne Kontakt in der Schwangerschaft. Die Große wurde in der Schule so auffällig, dass die Lehrer mit mir über ihre Distanzlosigkeit redeten. Die Kleene war ein Schreibaby. mehr als 5 Monate lang. Wir zogen aus der 2 Zimmer Wohnung aus. Dort hatte ich eine tolle Freundin, die mir viel geholfen hat. Meiner Familie waren und sind meine Kinder zu anstrengend. Ich fing an zu arbeiten. Dir Firma ging bakrott. Ich kam in die Klinik. Meine Kinder zu der Freundin. Für meine Familie waren und sind sie zu anstrengend finden. Ich war lange krank geschrieben um mich zu erholen. Ich konnte bei Einlieferung ins Krankenhaus nicht mehr sprechen. Ich habe nicht 1 vernüftiges Wort heraus bekommen. Mein Vater bekam schwere Hirnblutungen, lag wochenlang im Koma. Wir waren wirder in Trauer, doch er überlebte. Nicht mehr ganz wie zuvor. Aber er lebte. Meine Kleene wurde nun mehr und mehr auffällig. Kindergarten. Schule. Termine beim Jugendamt Termine Bei Psychologen in therapiezentren. Aspergerdiagnose. Therapien. (ich kürze das hier mal ab) Meine Große war Im Kinderhaus, aber man konnte den Kern Ihres „Problems“ nicht erfassen. Wir dümpelten vor uns hin und vertrauten den offiziellen Stellen, Ärzten und oder Psychologen. Nun ja.. bis es eben nicht gut sonder schlechter wurde und beide in die Klinik mussten. Und nun sitzen wir hier. Und ich bin müde…

Bleib hier

Heute bin ich nach Hause gekommen. Ich war eine Nacht fort, Voruntersuchung zur Stammzellenspende. Als ich wieder zu hause ankam, war meine Große noch zur Therapie. 20 min später war sie da und ich spürte wieder etwas. Ich habe eine gute Intuition und vertraue ihr seit einiger Zeit wieder sehr. Freitag trank ich nichts, weil der Gedanke kam, eine Freundin braucht mich noch. Sie rief 4 std später an und war mit verdacht auf Blasensprung auf dem Weg ins Krankenhaus. Sie ist allein schwanger. Das weitere Wochenende hatte ich immer wieder Bilder im Kopf, wie meine Große sich mit Rasierklingen tötet. Ich wollte die Gedanken weg schieben.. solche Bilder nicht sehen, doch den Abend war es gut darauf zu hören. Meine Große war in der Badewanne. Ich gehe sonst nie ins Bad, wenn sie drinnen ist. Diesmal ja.. und redete einfach kurz und tat so als würde ich was suchen. Heute erzählte Sie mir dann, ich hätte ihr das Leben gerettet. Nicht auszudenken was wäre, wenn ich nicht nach ins Bad gegangen wäre. Auf der einen Seite rettet man Leben.. und es ist so einfach. Auf der anderen ist man hilflos

Brief an meine Große

Ich weiß du glaubst du hast es schwer. Ich weiß du fühlst es. Und ich weiß, dir ist etwas passiert, was niemals einem Kind je passieren sollte. Ich weiß du hast ne scheiß Wut in Dir! Ich bitte dich um eines, Du kannst nicht verurteilen oder Wut empfinden, dich verloren fühlen, ungeliebt. Wenn allein DU dich zurück ziehst. Wenn du die Therapie nicht nutzt. Wenn du nicht bei uns sein willst. Wenn wir nicht helfen dürfen, weil du dich unter Druck gesetzt fühlst. Du glaubst, ich weiß nicht was du durchmachst, aber ich denke ich kann es nachvollziehen. Mein Leben fing ab der ersten Sekunde an „anders“ zu sein. Ich hatte ab der ersten Sekunde, niemals eine Chance „normal“ zu leben. Ich bin behindert auf diese Welt gekommen. Ich bin so oft operiert worden, als Kind, dass meine Mutter nicht mehr zählen konnte. Ich war beinahe die ersten 2 Lebensjahre im Krankenhaus. Ich bin wochenlang allein im Krankenhaus gewesen. Ich hatte keine Chance Urvertrauen zu entwickeln, ich hatte keine Chance zur Familie zu gehören. Bis heute. Ich wurde im Genitalbereich mehrfach von Fremden angefasst, ich wurde dort genau angeschaut. Mir wurden Eisenstäbe in diesen Bereich eingeführt. Dicke und dünne Finger um zu fühlen. Ich hatte unzählige Einläufe, glaub mir heute sind die Pipifax. Oft war ich war allein in einem großen kalten Raum, bekam Kontrastmittel fürs Röntgen und danach saß ich ewig auf einem 10l Eimer und sollte abführen. Und meine Eltern saßen daneben und sagten: „Stell dich nicht so an, die meinen es ja nur gut“. Ich war ein Baby. Ich war ein Kleinkind. Ich durfte teilweise nicht allein auf die Toilette, denn man muss ja sehen, was da so kommt. Ich habe Windel getragen, die komplette Grundschule durch.. und bis ich 15 war noch nachts. Ich wurde gehänselt. Ich hatte keine Freunde. Meine Eltern logen mich an, jedesmal, wenn ich wieder ins Krankenhaus musste. „Wir fahren zu Oma“ und dann ließen sie mich im Krankenhaus allein. Man roch an meinem Po, ob ich mich auf die gute Couch setzen durfte. Ich war im Hintergrund. Meine große Schwester und ich hatten oft dieselben Kleider. Sie in rosa ich in blau. Sie einen Bikini ich einen Badeanzug. Ich habe zwei Schwestern. Eine ist super sportlich, eine erfolgreich. Ich machte die Hausaufgaben der Großen, ich aß die Dinge, die sie nicht mochte. Ich bekam keinen Nachtisch. Ich war auf dem Gymnasium, nicht jemand anderes, aber die Anderen bekamen das Lob. In der Pubertät habe ich immer Angst gehabt, dass ich in die Hose machen würde. Intim werden war der Horror und ist bis heute schwierig. Ich war nie gut genug, es war niemals jemand stolz. Es sind so viele Verletzungen die ich bis heute verarzten muss. Verzweiflung, Wut, Angst, nicht gut genug, Leere, Depression. Es gab Zeiten, da wollte ich sterben. Ich habe mich verletzt, aber so, dass es niemand bemerkte. Ich habe mich gequält jeden Tag. Und dabei wollte ich nur gesehen werden. Anerkannt. Geliebt. Mein Schatz, du wirst gesehen, du bist anerkannt, du wirst geliebt! Bitte sieh es. Ich weiß, wie du dich fühlst, Aber du bist NICHT allein!

Schule,

Hallöchen… nun sind bei uns die Ferien ja um, und ndch dem ganzen Theater hat die Schulbegleitung aufgegeben. Nun hat meine Kleene eine neue Schulbegleitung, die scheint sehr gut geeignet..HOPEFULL… Leider kann die erst nächste Woche anfagen. Da die Schule aber sagt, die Kleene darf nicht ohne Begleitung am Unterricht teilnehmen, wurde ich doch etwas nervös. ich und auch der Träger der Schulbegleitung haben der Schule eine Email geschickt, um uns zu versichern, dass die Kleene zur Schule darf. Die Antwort: Die Kleene kann erstmal am Montag zur Schule kommen und dann sehen wir weiter“ ÄHHMM… Ich habe gedacht ich bin im falschen Film. Ich war noch krankgeschrieben. Gott sei Dank, so hatte meine Kleene ein Backup, aber ganz ehrlich, was ist das für ne Aussage. Wir schauen mal. Sie hätte zurück geschickt werden können, wenn die Lehrer sich „mal wieder“ „unwohl“ fühlen. Grrr… Was ist denn das für ein Zeichen an die Kleene?! Nun ist sie seit ein paar Tagen in der Schule, Ihre Anspannung steigt, so dass schon morgens Kampf angesagt ist. Ich habe versucht sie zu motivieren, indem ich ihr gesagt habe: Du willst keine Begleitung, dass zeigs denen jetzt! Aber für sie ist es einfach anstregend so ein Tag voller Anforderungen, Menschen, Lauten und fremden Räumen zu bestehen. Eine Email die mich vorhin erreicht hat, sagt, dass die Schulbegleitung doch länger ausfällt. Wünscht mir Glück, dass die Schule da mit zieht.

Durcheinander

Hallo ihr Lieben, nachdem wir jetzt (fast) alle durch sind mit krank sein und Lungenentzündung, muss ich mich meiner Arbeit stellen. Ich arbeite erst seit Juni dort. Ich sollte sortieren, Büro in Ordnung halten, Post und Ablage machen. Super, dachte ich, einfache Arbeiten ohne viel Nachdenken und Stress. Nun ja, in Wirklichkeit sieht es anders aus. Wir sind zu 6. Chef hat die Partnerin dabei, die stinkendfaul ist. Chefin hat Söhnchen dabei, der auch nur bedingt soziale Kompetenz an den Tag legt. Die Kollegin und ich. Das es da zu Familienreibereien kommt, muss ich euch nicht sagen. Man motzt, zickt und droht mit Kündigung. Und ich sitze nebenan. Chefin ist überlastet und lässt es an uns aus. Neulich hat sie mich zurecht gestutzt, weil ich eine Anweisung vom Chef befolgt habe, ohne sie zu fragen, ob ich diese ausführen darf. Mit der Arbeit von ihr konnte ich nicht weiter machen, denn ich musste auch erst sie fragen und mich rückversichern. Denn das soll ich jedesmal. Es ist eine neue Aufgabe die mir zugeteilt wurde.. listen führen, Email schreiben für Kundenwünsche am Bau. Aber nicht eigenständig!!!! Jetzt ist es ja aber so anders als gedacht und ich hab dort schon ziemlich Stress, denn jedesmal denke ich, darf ich das jetzt? Muss ich fragen? Frag ich zuviel? Hintergehe ich den anderen Chef? Und dazu noch.. Chefin ist nicht immer da.. viel zu Besprechungen.. wie soll ich arbeiten? Ich hab keine Ahnung. Was würdet ihr tun?