Bequem?!

Hallo ihr da draußen. Es war doch wieder einiges los. Meine Kleene darf nun von der Schule aus nicht mehr ohne Begleitung am Unterricht teilnehmen. Wenn keine Begleitung zur Verfügung steht, dann würde sie heim geschickt. Das wurde mir nebenbei gesagt. Ich finde es nicht gut, dass ein Kind vom Unterricht ausgeschlossen wird, nur weil vielleicht irgendwie irgendwas passieren kann. Also, dass sie sich etwas antut. Ja, die Schule will sich absichern, Verantwortung nicht übernehmen. Als ich daraufhin die Leitung der Schule anrief und diese Maßnahme schriftlich haben wollte, weigerte man sich. Es würde ja im nächsten Hilfeplangespräch protokolliert. Ich meinte ich hätte es gern für meine Unterlagen. Ordnungsmaßnahmen seinen auch schriftlich mitzuteilen. Die Leitung hat sich dann gewehrt und sagte, es wäre keine Ordnungsmaßnahme. Es wäre zum Schutz von meiner Kleenen. Das sehe ich anders. Aber die Schule weiß, dass wenn es eine Ordnungsmaßnahme wäre, es hätte viel mehr stattfinden müssen. Und das man dann sogar rechtliche Schritte einleiten könnte. So sind mir die Hände gebunden. Ausschluß vom Unterricht als Schutz vor sich selbst? Weil man depressiv ist? Und sich evtl leicht verletzt/ oberflächlich mal gekratzt hat. Finde ich überspitzt. Meine Kleene fühlt sich noch mehr ausgeschlossen dadurch. Das Jugendamt erhöht die Stunden nicht. Sie wird keine 100% begleitet. Nächste Woche gibts n großen runden Tisch. Jugendamt, Familienhilfe, Klinik, Schule, Eltern… ich bins gespannt.

Nun war es gestern soweit, die Schule rief an. Ich müsse die Kleene abholen. Sie wollte sich nicht setzen. Es war ein Fachraum es gab keine gewohnte Sitzordnung. Die Schulbegleitung ließ meiner Kleinen keine ruhige Minute, um sich zu sammeln. Sie wurde laut und lief in die Toilette. Das wird wohl jetzt immer so sein, dass wenn meine Kleene nicht den Unterrichtsraum betritt, sie abgeholt werden müsse. Wenn die Schule mir mein Gehalt bezahlt, von dem Job, den ich dann wohl verliere, kann ich immer Ad hoc bereit stehen. So ist es ein für mich unmöglich zu realisierbarer Zustand.

Meine Große wird zum Thema „Rechtssystem“ von der schule befreit. Sie ist grade auch so „schlecht drauf“, dass sie die Schule täglich eigentlich vorzeitig abrechen muss.

Als ich die Familienhilfe gefragt, habe was ich denn jetzt noch tun könnte, um die Kinder zu motivieren, die Schule weiterhin zu besuchen… „..das zu hause nicht so bequem machen…“ Wie nicht so bequem machen? Soll ich die Kinder bestrafen, weil sie schlimme Dinge erfahren haben? Wenn alle auf den Kindern rumhacken… ist es nicht meine Aufgabe als Mutter Ihnen zu Hause Schutz zu bieten?! Man braucht doch mal Zeit zum Durchatmen..

Veröffentlicht von Chaleni

Momof2

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